Gärten

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Durch den Pachtvertrag mit dem Verein erwirbt ein Pächter das Nutzungsrecht für seine Parzelle. Die Laube darf nicht dauerhaft bewohnt werden, gelegentliches Übernachten ist erlaubt. Das Grundstück muss kleingärtnerisch genutzt werden. Dies bedeutet, dass ein Teil der Fläche für den Obst- und Gemüseanbau zu nutzen ist.

Wer einen Kleingarten übernimmt, muss an den Vorbesitzer eine Ablöse bezahlen, die sich nach dem Wert des Gartens bemisst. Dieser Wert wird durch den Vorstand, der sich von Wertermittlern des Landesverbands beraten lässt, festgelegt. In die Wertermittlung fließen vor allem der Zustand der Laube und der Wert der Dauerbepflanzung im Garten (Bäume, Hecken, Stauden) ein. In der Praxis liegen die Ablösen meist zwischen  wenigen hundert Euro (bei Grundstücken ohne oder mit alter Laube) bis zu mehreren tausend Euro bei neuwertigen Gartenhäusern aus Stein. Lauben dürfen nicht größer als 24 Quadratmeter sein (inklusive Terrasse).

Neben dieser einmaligen Summe bezahlt jeder Kleingärtner eine jährliche Pachtsumme und den Vereinsbeitrag, von dem ein Teil an den Bezirks- und den Bundesverband der Kleingärtner geht. Als Gegenleistung erhält er dafür die Verbandszeitschrift  “Gartenfreund”. Außerdem zieht der Verein die Kosten für Strom und Wasser ein und erhebt eine Umlage zur Instandhaltung der Gemeinschaftsanlagen. Es empfiehlt sich überdies, beim Verein eine Laubenversicherung abzuschließen.

Jeder Pächter ist verpflichtet, sich mit zwölf Arbeitsstunden pro Jahr an der Instandhaltung der Gemeinschaftsanlagen zu beteiligen. Die Arbeitsstunden können gegen 15 Euro pro Stunde abgelöst werden.

Wer einen Kleingarten aufgeben möchte, kann dies entweder einvernehmlich mit dem Verein regeln oder mit einer Frist von sechs Monaten, spätestens bis zum dritten Werktag im Juni eines Jahres zum 30. November, kündigen.

 

Weitere Infos:

Aktuelle Satzung des Kleingartenvereins „Am Telgengrund e.V“

Anlage 1 zur Satzung – ANPFLANZUNGEN

Bundeskleingartengesetz –